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Gut in Form mit der optimierten HKS MSU S

Vielseitig und schnell – der Hochleistungskettenwirkautomat mit parallelem Schusseintrag neuer Generation

Wirkwaren sind in puncto Design und Struktur äußerst vielfältig, können darüber hinaus aber auch mit gezielten Festigkeiten ausgestattet werden. Für das Plus beim Kraftaufnahmevermögen sorgen dabei vor allem Verstärkungsfäden. Die Garne mit der hoher Stabilität lassen sich maschenreihengerecht einarbeiten, liegen damit in 90°-Richtung im Textil und werden hierfür als Vollschüsse eingetragen. So entstehen Strukturen, die u. a. zu Insektengittern, leichten und trotzdem dichten Beschichtungsgründen, hochwertigen Gewirken für Dekorationen oder vielgestaltigen Interliningartikeln verarbeitet werden.
Zur effizienten Fertigung der Textilien für die meist semitechnischen oder technischen Anwendungen kommen Hochleistungskettenwirkautomaten mit parallelem Schusseintrag aus dem Hause KARL MAYER zum Einsatz. Das Traditionsunternehmen ist führend bei der Herstellung von Wirkmaschinen mit Magazinschusseinrichtung und entwickelt sein Produktangebot ständig weiter. Erst zu Beginn dieses Jahres brachte der Hersteller eine HKS MSU S neuer Generation auf den Markt. Durch eine Reihe von Optimierungen ist die überarbeitete Maschine so ausgestattet, dass sie dem Anwender eine noch breitere Palette ihres Einsatzes bietet als ihre Vorgänger. Das Plus an Leistung betrifft dabei neben der Flexibilität vor allem die Produktivität. Kennzahlen des Erfolgs der Entwicklungsaktivitäten aus dem Hause KARL MAYER: eine Warenbreite von 6,27 m, auch bei Feinheiten von E 28 und eine Leistung von 2.000 m² Ware/Stunde. Dabei können Garne in großer Vielfalt verarbeitet werden. Kamen für die Schusseinarbeitung bisher typischerweise Viskose- oder Acrylfasergarne zum Einsatz, lassen sich hierfür nun auch hauchfeine Fäden, zum Beispiel Polyesterfilamentgarne in 17 dtex, verwenden – ebenso wie im Wirkfadenbereich.
Die neue HKS MSU S zeigt sich jedoch nicht nur toleranter beim Garneinsatz, sondern auch variantenreicher bei der Einbindung der Verstärkungsfäden. Selbst längere Unterlegungen beispielsweise nach dem Schema 1-0/ 4-5// sind ohne Probleme realisierbar. Die technische Option „Schussrapportierung" bietet dabei die Möglichkeit, Fäden nur an den Stellen einzubringen, an denen sie wirklich benötigt werden. Zudem lassen sich Bereiche mit unterschiedlich dichten Strukturen im Wechsel anordnen und die entstandenen Segmente mit spezifischer Breite gestalten. Der Übergang von offenen zu geschlossenen Gewirkeflächen kann dabei stufenlos gearbeitet werden. Technische Voraussetzung hierfür ist die Multi Speed-Funktion. Praktisches kann auch schön sein! Schick verpacken lassen sich die Schussvarianten durch Atlasfiletlegungen. Wird hierbei glänzendes Material eingesetzt, entstehen elegante Qualitäten, die nicht nur mit Schussfäden inside versteckt ihre Arbeit verrichten, sondern sich auch outside sehen lassen können.
Beispiele für Muster, die auf der HKS MSU S im Hause KARL MAYER MALIMO gearbeitet wurden:

Nr: 10915
Maschine: HKS MSU S
Feinheit: 28E
Maschendichte: 3 M/cm
Bindung: GB2: 1-0 / 0-1 //
Einzug: GB2: voll / Schuss: voll
Material: GB2: Polyester, text. 76 dtex f 24 / Schuss: Viskose Nm 20

Nr: 10917
Maschine: HKS MSU S
Feinheit: 28E
Maschendichte: 52 M/cm
Bindung: GB2: 1-0 / 0-1 //
Einzug: GB2: voll / Schuss: voll
Material: GB2: Polyester, text. 76 dtex f 24 / Schuss: Polyester, text. 167 dtex f32

 

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