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Girls’ Day macht neugierig auf Männerberufe – auch bei KARL MAYER Obertshausen

Der Blaumann – immer eine gute Partie, wenn es um die Zukunft geht

In diesem Jahr fand der Girls’ Day am 22. April statt und ging damit in die zehnte Runde. Bereits seit einer Dekade wirbt der Aktionstag nun bei den Mädchen für die Akzeptanz von Männerberufen, allerdings mit mäßigem Erfolg. Nach wie vor beträgt der Frauenanteil unter den Vollzeitbeschäftigten im Baugewerbe laut Statistischem Bundesamts nur etwa 10 % und im Metallgewerbe gemäß der Koordinierungsstelle des Girls' Day sogar nur 2,7 % – und dies trotz der umfassenden Bemühungen der Branchen, ihre Attraktivität für das weibliche Geschlecht zu erhöhen. Auch unser Unternehmen leistet hierzu einen Beitrag. Alljährlich bietet unsere Ausbildungsabteilung ein gut organisiertes Girls’ Day-Programm, um die Mädchen hinter dem Kochtopf vorzulocken.

In diesem Jahr konnte unsere Ausbildungsleiterin Angela Metzger 11 der bundesweit über 100.000 Mädchen beim Reinschnuppern in Männerberufe begrüßen. Die wissbegierigen Schülerinnen bekamen Informationen über unser Unternehmen, konnten bei einem Rundgang durch die Ausbildungswerkstatt das Arbeitsumfeld der Azubis kennenlernen und fertigten dort aus einem Metallblock einen Nussknacker." Dabei standen ihnen unsere Azubis als Paten zur Seite. Beim Feilen, Bohren und Schleifen kamen die Mädchen schnell ins Schwitzen, aber der Spaß am Werken stand ihnen ins Gesicht geschrieben. „Ich finde es richtig gut, Neues auszuprobieren und dabei selber etwas zu schaffen", bestätigte Janina Brinek von der Merian Schule in Seligenstadt.

Als kleine Pause und Abwechslung zwischendurch gab es einen Imbiss, den die Azubis organisiert hatten und einen Einblick in die Welt der Kettenwirkerei durch Stephan Jung von unserer Academy. Der erfahrene Trainer stellte einige Maschinen vor und ermutige die Mädchen, per Mikroskop und Fingerspitzengefühl die verschiedensten Textilien zu entdecken.

So gingen unsere fleißigen Gäste nach dem gemeinsamen Mittagessen mit einer Fülle von Eindrücken in die Feedback-Runde. Einhelliges Fazit dabei: Allen hat es Spaß gemacht, mit eigenen Händen ein Produkt herzustellen, und viel Neues wurde gelernt. „ Ich habe gemerkt, wie hart man im Alltag arbeiten muss. Außerdem weiß ich jetzt, wie vielseitig Stoffe sind, wie sie hergestellt werden und wie sich Nüsse einfach knacken lassen", erklärte Aurinia Richter. Bleibt zu hoffen, dass sich die Schülerin der Merian Schule an ihren Schnupperkurs bei KARL MAYER erinnert, wenn sie bei der bevorstehenden Wahl des zukünftigen Berufs eine ganz andere harte Nuss knacken muss. Vorerst jedenfalls lautet die Antwort auf die abschließende Frage von Angela Metzger, ob ein Beruf im Blaumann für die Mädchen in Frage käme, einhellig „Ja" – ein schöner Erfolg für das Team der Ausbilder und für Trainer Stephan Jung.

 

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