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Mit einer guten Ausbildung die Zukunft der Branche in der Hand halten

KARL MAYER unterstützt die Staatliche Berufsschule für Textilberufe Münchberg durch eine Maschinenleihgabe

Schulleiterin Monika Nestvogel und Verkaufsleiter Oliver Mathews bei der Übergabe der HKS 3-M am 4. Mai

Die europäischen und speziell die deutschen Textilunternehmen behaupten sich im harten internationalen Wettebewerb mit der Fertigung von Nischen- und Qualitätsprodukten – eine Strategie, die auf Hightechmaschinen und qualifiziertes Personal baut. Ein sachkundiger Umgang mit dem Fertigungsequipment ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Nutzung aller Leistungspotenziale, die in den ausgereiften technischen Lösungen stecken. Der renommierte Textilmaschinenbauer KARL MAYER unterstützt daher seit langem die Entwicklung von Fachkräften mit gezielten Maßnahmen – z. B. durch die Ausstattung von Ausbildungseinrichtungen mit Trainingsmaschinen. Eine der Kettenwirkmaschinen für Aus- und Weiterbildungszwecke ging an die Staatliche Berufsschule für Textilberufe nach Münchberg. Die Leihgabe umfasst einen Hochleistungs-Kettenwirkautomaten vom Typ HKS 3-M und wurde am 4. Mai von Oliver Mathews, Verkaufsleiter bei KARL MAYER, an Schulleiterin Monika Nestvogel übergeben. Die Studiendirektorin betonte den hohen Stellenwert der praktischen Übungen für die Auszubildenden, die durch das Hantieren an produktionsnaher Technik optimal auf ihre späteren Einsätze in der textilen Fertigung vorbereitet werden könnten. Die Berufsschule bildet jährlich rund 500 Fachkräfte – vom Modenäher bis zum Textillaboranten – in den verschiedensten Bereichen aus und führt zur Nachwuchsförderung für die Wirkerei und Strickerei eine Maschenklasse. Die rund 25 zukünftigen Produktionsmechaniker sowie Maschinen- und Anlagenführer haben die HKS 3-M mit der Arbeitsbreite 42“, in E28, schon fest in Beschlag genommen. Unter der Obhut von Ausbilder Harald Schaller üben sie die Handgriffe für kleinere Montage- und Wartungsarbeiten, nehmen Einstellungen an der Maschine vor und analysieren die gefertigte Ware – Arbeiten, die der künftige Berufsalltag bereit hält. Neben der Kompetenz beim Handling der einzelnen Maschine sei künftig mehr denn je ein breites, bereichsübergreifendes Wissen und die Fähigkeit zum Leistungstransfer in der deutschen Textilindustrie gefragt, erklärte Oliver Mathews den Azubis die Anforderungen, die sie in der beruflichen Praxis erwarten werden. Eine flexible Einsetzbarkeit sowie die Fähigkeit, Synergien und Potenziale zu erkennen aber auch zu nutzen sichere nicht nur die eigene persönliche Zukunft, sondern auch die der gesamten Branche. Zum Abschluss der Maschinenübergabe gab’s einen kleinen Rundgang durch das neue Schulgemäuer. Das Gebäude wurde 1994 fertig gestellt, zeigt sich in modern assoziierter Backstein-Glas-Holz-Optik und wurde von den Azubis sorgfältig mit den Gegenständen ihres künftigen Metiers dekoriert – gerade das richtige Ambiente zum Erlernen eines Berufs mit traditionellen Wurzeln und innovativer Technik.

 

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