KARL MAYER - we care about your future
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Jubiläum 70

KARL MAYER wird 70

KARL MAYER kümmert sich, bewegt etwas, ist Vorreiter und dies nunmehr seit 70 Jahren.

Fit durch ständige Erneuerung, Innovation und Anpassung lautet dabei das Erfolgsrezept, mit dem der traditionsreiche Hersteller seit langem an der Spitze des Wirkereimarktes steht, Akzente bei der Herstellung von Technischen Textilien setzt und den Status „state of the art" der Kettvorbereitung prägt.

Die Erfolgsgeschichte

Bereits der junge Karl Mayer sattelte zehn Jahre nach der Gründung seines Unternehmens 1937 von der Motorenüberholung auf die lukrativere Herstellung von Textilmaschinen um. Mit Pioniergeist und technischem Enthusiasmus eignete er sich das notwendige Know-how zur Herstellung von Kettenwirkmaschinen an und setzte sein Wissen mit äußerst engagierten Mitarbeitern um.

Schon ein Jahr später, 1948, verließ die erste KARL MAYER-Kettenwirkmaschine das Werk in Obertshausen, weitere Meilensteine des Erfolgs folgten. 1954 überschritt der Lieferumfang die Zahl 1.000 und bis Ende 1990 lieferte KARL MAYER 75.000 Maschinen und damit 2/3 des weltweit produzierten Volumens in alle Teile der Erde.

Das Unternehmen setzte schon früh auf die Globalisierung – beauftragte international tätige Vertretungen und etablierte ausländische Tochterunternehmen.

So gründete Karl Mayer 1955 eine erste Niederlassung in den USA und eine zweite 1966 in Brasilien. In den Jahren darauf entstanden Töchter in Japan, dann in England, Hongkong und in Italien. 1968 brachte KARL MAYER als erstes ausländisches Unternehmen seine japanische Niederlassung mit mehr als 50 % in einen japanischen Betrieb ein. Heute ist die Nippon Mayer Co. Ltd. in Fukui-City auf Hondo eine hundertprozentige Tochter. Weitere Aktivitäten in Asien umfassten die Gründung der KARL MAYER-Niederlassung in Hongkong 1985 und der heutigen KARL MAYER Textile Machinery Ltd. in Wujin /VR China zehn Jahre später. 1999 übernahm KARL MAYER die kompletten Geschäftsanteile des chinesischen Joint Venture Partners und eröffnete eine neue Fertigungshalle in Wujin. 2002 wurde diese um die ebenfalls in Wujin ansässige Servicegesellschaft KARL MAYER Technical Service Ltd. komplettiert. Ein weltweiter Marktanteil von über 70 % spricht für den Erfolg der auf Globalisierung ausgerichteten Unternehmensstrategie des Herstellers. Heute wird in mehr als 80 Ländern der Welt auf KARL MAYER-Maschinen gearbeitet, und bereits 1980 hatte die Ausfuhr ins Ausland die 90-Prozent-Marke übersprungen.

Neben der Internationalisierung setzte das Unternehmen zudem auf eine geschickte Auswahl der strategischen Geschäftsfelder. So etablierte Karl Mayer 1950 den Bereich Kettvorbereitung für die Wirkerei. Dieser wurde 1991 mit der Markteinführung der ersten KARL MAYER Kettvorbereitungsanlage für die Weberei technologisch komplettiert und durch die Übernahme der italienischen Firma Rotal und Gründung von KARL MAYER Rotal 1998 um den Bau von Schlichteanlagen erweitert.

Zudem wurden die Märkte für die Produkte aus dem Hause KARL MAYER von den typischen Anwendungsfeldern Gardinen, Heimtextilien und Bekleidung um den zukunftsträchtigen Bereich der Technischen Textilien erweitert. Ein wichtiger Schritt hierbei war die Akquisition der Firma Malimo Maschinenbau im Jahre 1992.

KARL MAYER heute

Heute beschäftigt die KARL MAYER-Gruppe weltweit rund 2.400 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von ca. 400 Mill. Euro jährlich. Allein die Fertigungskapazitäten in Hessen umfassen eine Fläche von 120.000 m² und eine Belegschaft von ca. 1500 Mitarbeitern.

Besonders in der vom Strukturwandel gekennzeichneten Textilbranche sprechen diese Zahlen für die Flexibilität des Unternehmens. Auch Rückschläge konnten immer wieder ausgeglichen werden. Erfolgsrezept dabei: die Optimierung der Warengruppen durch technische Führerschaft, Überzeugung durch Qualität, Verbindung von Traditionellem und Innovativem bei der Unternehmensführung sowie Vor-Ort-Präsenz beim Kunden.

Vor allem aber führte eine umfassende Restrukturierung in den vergangenen Jahren zu einer konsequenten Ausrichtung auf die Erfüllung der Marktansprüche. Die vorgenommenen Veränderungen waren mit einem hohen Investitionsvolumen verbunden und beinhalteten vor allem den Bau eines neuen Logistik- sowie eines Kunden- und Entwicklungszentrums, die Einführung von SAP, die Reorganisation der Prozesse und Abläufe, die Modernisierung der CAD-Arbeitsplätze und die Erneuerung des Maschinenparks in großem Maßstab. Neben den Investitionen am Standort Deutschland werden zudem derzeit die Fertigungskapazitäten in China erweitert – Maßnahmen für eine sichere Zukunft der KARL MAYER-Gruppe und ihrer Kunden. Der Standort Obertshausen sei hervorragend und nachhaltig aufgestellt, bestätigte der neue Geschäftsführer an der Seite von Fritz P. Mayer, Dr. Martin Prillmann, und schreibe weiter Erfolgsgeschichte. Jüngste Meilensteine hierbei: die Auslieferung der 250. Spitzenraschelmaschine der neuen Generation im Dezember 2006 nur drei Jahre nach ihrer Markteinführung und ein dickes Innovationspaket im Reisegepäck zur ITMA 2007 in München.

Viele gute Gründe also, den 70. Geburtstag gebührend zu feiern!

 

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