Pioniergeist, Umsicht und Fleiß gehören zu den Grundlagen erfolgreichen Unternehmertums – auch heute noch. Dass sich gerade in Zeiten konjunktureller „Auf" und „Abs" nachhaltiges Wirtschaften und eine rege Innovationstätigkeit auszahlen, zeigte einmal mehr das jüngste Lieferjubiläum im Hause KARL MAYER. Bei dem Traditionshersteller ging am 19. Februar die 100.000 Maschine vom Montageband. Gebührend dekoriert und begleitet von Applaus hielt die Jubiläums-Maschine in der Versandhalle am Firmenstammsitz in Obertshausen Einzug. Hier hatten sich die Belegschaft, die Geschäftsführung, Angehörigen der Familie Mayer, Offiziellen der Stadt Obertshausen und Vertretern des Beirats zusammen gefunden, um gemeinsam den Meilenstein in der Geschichte des Unternehmen zu feiern.
Der Erfolg des mittelständischen Familienbetriebs begann im Jahre 1948 mit dem Bau der ersten Kettenwirkmaschine. Die einfache Produktionstechnik erreichte eine Drehzahl von 400 min-1 und ist heute noch in der KARL MAYER Academy zu sehen. Gleich geblieben im technologischen Prinzip aber ausgereift in der Technik arbeiten die heutigen Hochleistungskettenwirkautomaten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 4.000 min-1 – ein Leistungssprung, der den enormen Fortschritt in den vergangenen Jahrzehnten widerspiegelt.
Aber nicht nur die Erfolge bei der Weiterentwicklung der Maschinen, sondern auch die Kontinuität und das Durchhaltevermögen während der vergangenen über 60 Jahre gelte es zu feiern, erklärte Fritz P. Mayer in seiner Ansprache an die Mitarbeiter und Gäste. Besonders freute sich der Geschäftsführer über das gute Timing in der Produktionsstatistik. Fiel der Entschluss zur feierlichen Begleitung des Lieferjubiläums in die Zeit der schlechten Ordereingänge und getrübten Stimmung Ende vergangnen Jahres, könne man heute in volle Auftragsbücher schauen. Die Investitionsaktivitäten der Kunden in den letzten Wochen seien so umfangreich gewesen, dass das Unternehmen zuversichtlich auf die kommenden Monate, vielleicht sogar in das gesamte laufende Geschäftsjahr blicken könne, betonte Fritz P. Mayer. Nun gelte es, die anstehenden Aufgaben termingerecht und in gewohnter Qualität abzuarbeiten. Hierbei zähle er vor allem auf seine Belegschaft, erklärte der Geschäftsführer. Schon jetzt bedankte er sich für das erforderliche Engagement und würdigte gleich darauf die Leistungen seiner Mitarbeiter in der Vergangenheit. Ob Konstrukteur, Monteur, Fachkraft in der Fertigung oder im Versand oder Mitarbeiter in der Verwaltung – jeder Einzelne an seinem Arbeitsplatz habe zum heutigen Erfolg von KARL MAYER beigetragen und Grund zum feiern, erklärte Fritz P. Mayer am Ende seiner Festtagsrede. Folgend eröffnete er das traditionell reichhaltige Buffet, und das hauseigene Werksorchester spielte auf.
Gerade noch im Mittelpunkt umtriebiger Aufmerksamkeit, wird der Gegenstand der Feier, die HKS 4 El, schon in den nächsten Tagen auf Reisen gehen. Ziel dabei ist, ganz gemäß der internationalen Ausrichtung von KARL MAYER, der Kunde Houndey in Taiwan. Bereits zur Auslieferung der 25.000 Maschine im Jahre 1968 betrug der Exportanteil des Unternehmens 80 % und das 50.000 Fabrikat ging 1974 nach Brasilien.
„We care about your future" – weltweit und seit langem setzt sich KARL MAYER für seine Kunden ein.